Fehlwürfe in der Biotonne – Mit einfachen Tipps richtig trennen

Thursday , 19, June 2025 Leave a comment

Kaum ist der Biomüll voll, schleicht sich ein Fremdling dazwischen. Da kullert das Teelicht samt Alu-Hülle hinein, weil der Morgen schnell gehen musste. Oder es landet die allgegenwärtige Plastiktüte samt matschiger Tomatenreste in der braunen Tonne. Kein Drama, aber besser geht immer! Mit ein paar Tricks kann jeder vermeiden, dass Falsches im Bio landet und so die Arbeit der Kompostanlagen erschwert wird. Mehr lesen!

Augen auf beim Abfall: Die wichtigste Frage mutet fast philosophisch an – wäre das auf dem eigenen Kompost im Garten in einem halben Jahr verschwunden? Wer so prüft, trennt automatisch sorgfältiger. Metalle, Glas oder alte Gabeln passen garantiert nicht zu Karottenschalen und Apfelkernen. Noch so eine Falle: Verpackungen, die als „Kompostierbar“ beworben werden. Kaum zu glauben, aber selbst diese Tüten werden in vielen Anlagen aussortiert oder bereiten Probleme, weil sie einfach zu lange brauchen. Deutlich besser greifen Sie direkt zu Zeitungspapier oder speziell ausgezeichneten Papierbeuteln.

Gemeinsam klappt’s besser: Vor allem in Haushalten mit mehreren Leuten passieren Missgeschicke. Ein handgeschriebener Zettel, gut sichtbar am Mülleimer, wirkt manchmal Wunder. Wer draufschreibt: „Nur das, was verrottet!“, hilft dem Kopf schneller als jede DIN-Vorschrift. Kinder in die Mission einbinden bringt zusätzlichen Spaß – plötzlich wird Bio-Trennen zur kleinen Familien-Challenge.

Weniger riechen, weniger ekeln: Gerade in den warmen Monaten wird die Biotonne zur Geruchsreise. Doch wenn keine Suppenreste, keine Saucen und kein Fett darin landen, bleibt’s meistens erträglich. Zeitungspapier am Boden der Tonne saugt überschüssige Feuchtigkeit zuverlässig auf. Gekochte Reste sparsam einwerfen, sonst wird die Tonne der neue Lieblingsplatz von Fliegen und allerlei Getier.

Unsicher? Dann hilft immer der Gang zu den Infotafeln der Stadt oder ein schneller Blick auf die Richtlinien online. Jede Region hat ihre eigenen Regeln. Und falls ein neues Produkt im Haushalt auftaucht – einfach kurz beim Recyclinghof oder beim kommunalen Kundenservice nachfragen. Lieber einmal zu viel gefragt als einmal falsch geworfen.

Wer es spielerisch angeht, bleibt am Ende (fast) immer auf dem grünen Pfad: Erinnerungsnotizen, kleine Wettbewerbe in der WG oder die selbstgemachte „Mullen mach richtig“-Liste. Aus Fehlern lernt jeder, egal ob allein, zu zweit oder zu zehnt. Jeder richtige Wurf zählt – für die Umwelt und für die Leute, die aus unserem Bioabfall wieder nützlichen Kompost zaubern. Mehr Spaß beim Mülltrennen gibt’s selten!

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