Wir wollen uns die Hände schmutzig machen – hoffentlich nicht im wörtlichen Sinne – und über die einfache Biotonne sprechen. Auf den ersten Blick ist sie nur ein weiterer Behälter in Ihrem Sortiment. Aber denken Sie mal kurz nach: Wie viele Bananenschalen, Apfelkerne oder Eierschalen haben Sie schon gedankenlos weggeworfen? Wir alle tun es, aber nur wenige denken wirklich darüber nach, was in die grüne oder braune Tonne gehört (oder nicht!).
Die Biotonne ist für Dinge gedacht, die gewachsen sind oder von Tieren stammen, sofern sie kompostierbar sind. Stellen Sie sich vor: Essensreste und -abfälle, Gemüseschalen, welker Salat, Kaffeesatz und Nussschalen. Wenn sie einmal aus der Erde gewachsen sind oder über ein Feld gewandert sind (ausgenommen Knochen und große Fleischportionen), passen sie wahrscheinlich ins Bild. Aber Moment mal – keine Plastik-, Glasscherben- oder Kabelbinder erlaubt. Lassen Sie sich auch nicht von „biologisch abbaubarem“ Kunststoff täuschen. Diese zersetzen sich anders und können die Abfälle sogar verkleben.
Jetzt wird es interessant. Häufig kommt es zu Verwechslungen mit gebrauchten Papiertüchern, Teebeuteln und fettigem Karton. Wenn Ihre Papiertücher nur Wasser aufgewischt haben, werfen Sie sie in die Biotonne. Wenn sie Reinigungschemikalien entfernt haben, gehören sie in den Müll. Fettige Pizzakartons? Reißen Sie die sauberen Teile zum Recycling ab und werfen Sie die öligen in den Biomüll. Es ist wie Wäschetrennung – machen Sie es richtig, sonst ruinieren Sie die Ladung.
Lassen Sie uns den Weg nach der Abholung erkunden. Sobald der Müllmann Ihre Tonne abholt, verwandeln sich all diese Reste. Mikroben und Pilze arbeiten Überstunden und zersetzen die Reste zu reichhaltigem Kompost. Innerhalb von Wochen oder Monaten ist das, was einst Ihren Kühlschrank riechen ließ, nun Dünger für die Tomaten von jemandem oder die Sonnenblumen Ihres Nachbarn. Das bedeutet weniger Methan aus Mülldeponien und besseren Boden in der Stadt. Magie, nur ohne Mantel und Zauberstab.
Aber hey, Sie wollen ja keine stinkende Mülltonne in Ihrer Küche oder Ihrem Garten. Hier ist eine Geheimwaffe: Kompostierbare Müllbeutel. Legen Sie Ihren Eimer aus, streuen Sie gelegentlich Backpulver hinein und stellen Sie die Tonne regelmäßig raus. So werden Gerüche beseitigt und Fliegen ferngehalten.
Kennen Sie die Diskussion über Eierschalen, Knochen oder Teebeutel? Eierschalen sind in Ordnung (einfach abspülen, wenn Sie zusätzlichen Mief vermeiden wollen). Loser Tee und einfache Teebeutel sind in der Regel kompostierbar; verzichten Sie auf die aus Plastiknetz. Halten Sie sich an Obstkerne, Gemüsereste und Kaffeefilter – die sind die Gewinner. Milchprodukte und Fleisch können Probleme bereiten, es sei denn, Ihre Einrichtung gibt an, dass sie unbedenklich sind.
Wenn Sie ständig zum falschen Mülleimer greifen, kann ein kleiner Abfalleimer für die Arbeitsplatte Ihre Nerven retten. Er ist wie eine Erinnerungshilfe, jedes Mal, wenn Sie etwas wegwerfen.
Letztendlich reduziert die richtige Nutzung der Biotonne den Müll, reduziert schädliche Treibhausgase und sorgt für besseren Boden. Fazit: Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl – wenn etwas einmal gelebt hat und nicht mit Plastik oder Chemikalien beschichtet ist, ist es wahrscheinlich unbedenklich für die Biotonne. Unsicher? Überprüfen Sie die örtlichen Vorschriften. Sowohl Ihre Pflanzen als auch Ihr Umweltbewusstsein werden sich darüber freuen. Und hey, Ihre Nase wird es Ihnen vielleicht auch danken.
Please give us your valuable comment