Unterstellungsverhältnisse

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Die an Projekten beteiligten Mitarbeiter arbeiten in der Regel an mehreren Aufträgen gleichzeitig. Sie werden deshalb meist nicht voll in die Projektorganisation integriert, sondern sind doppelt – dem Projektleiter und eigenen Linienvorgesetzten – unterstellt. Mit dieser Matrix-Organisationsform kann auch das in der Linienorganisation vorhandene Fachwissen in die Projektbearbeitung besser einfliessen. Der Vorgesetzte in der Linienorganisation ist für die administrativ-disziplinarische Führung und gegebenfalls – je nach Art der Aufgabe – für die fachspezifischen Belange verantwortlich, während der Vorgesetzte in der Projektorganisation die projektbezogene Führung wahrnimmt. Die Abgrenzung zwischen Projekt- und Linienorganisation ist im einzelnen Fall abzustimmen. Dasselbe gilt bezüglich der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiterkapazität.

In jenen Fällen, wo die Mitglieder der Projektorganisation vollständig – auch administrativ-disziplinarisch – dem Projektleiter unterstellt sind, vereinfacht sich die Zusammenarbeit deutlich. Diese Form der Organisation lässt sich aber nur dann wählen, wenn die Teammitglieder über längere Zeit zu 100% im Projekt engagiert sind und keine Beziehung zur angestammten Fachabteilung benötigen. Diese Situation kann bei grossen Entwicklungsprojekten gegeben sein, bildet jedoch eher die Ausnahme.